Brief an dich

Lieber Leser, lieber Freund,

 

Wenn alle Wege dich irgendwohin oder nirgendwohin führen und in deinem Herzen eine Leere bleibt, so unermesslich wie das Universum, wirst du entdecken, dass sie nur von dem erfüllt werden kann, der dich geschaffen hat: Gott, dem Vater.

 

Oft beginnt der Weg zum himmlischen Vater gerade durch die unvollkommene Beziehung zu unserem irdischen Vater oder sogar durch seine Abwesenheit.

 

Ein Vater ist niemals perfekt. Und ein Sohn lernt oft erst spät, dass viele Wunden in Wahrheit Lektionen fürs Leben waren. Gib das empfangene Böse nicht weiter.

Wenn du einen Vater hast, den du schwer verstehen oder schwer vergeben kannst, versuche zuerst, ihn als Mensch zu sehen. Nicht nur als Elternteil.

 

Vielleicht entdeckst du, dass hinter seinem Schweigen und seinen Fehlern dieselbe Sehnsucht steht, geliebt zu werden.

 

Vielleicht ist der Wunsch deines Vaters in Wahrheit auch dein eigener, dass eines Tages der Brief deiner Kinder an dich in Sanftmut geschrieben wird.

Bald erhältlich!

Die Geschichte eines Sohnes

Lieber Vater,

 

heute suche ich nicht mehr deine Anerkennung, sondern deine Nähe.

 

Zusammen mit Mama seid ihr der Umschlag, in den Gott mich gelegt hat und mit dem er mich in diese Welt geschickt hat – damit ich ich selbst werde, aber weder euch gehöre noch mir selbst; damit ich der Mensch werde, der eines Tages zu Gott zurückkehrt.

 

Ich weiß, dass du mich liebst, seit ich ein Kind war.

Du hast mich ernährt und für mich gesorgt, so gut du konntest …

… mehr im Hörbeispiel

Kapitel 1
Brief an den Vater

Jetzt reinhören! Es lohnt sich.

Über
den Autor

Mein Name ist Daniel Drozd.

Ich bin im Dorf Ruscova, in Rumänien, aufgewachsen.

 

Neben meiner Leidenschaft für das Schreiben sind die wichtigsten Rollen meines Lebens jene in meiner Familie. Ich bin der Ehemann von Ioana, der Vater zweier Segnungen – Anna und Maya – und nicht zuletzt der Sohn meiner Eltern.

Autor
Daniel Drozd

info@danieldrozd.at

Der Sohn von heute ist der Vater von morgen. Deshalb brauchen wir Gottes Eingreifen, um Herzen zu heilen, starke Beziehungen aufzubauen und integre Leiter für die kommenden Generationen hervorzubringen.

 

Aus der Erfahrung als Sohn habe ich gelernt, dass Demütigung tiefe Spuren hinterlässt, aber Ermutigung die Kraft hat, die Art zu verändern, wie ein Mensch sein Leben, seine Zukunft und seine Beziehung zu Gott sieht.

 

Es ist die Verwandlung von einem Jungen, der sich versteckt, zu einem Mann, der mit Verantwortung führt.

 

Mein Wunsch ist, dass alle Menschen an Jesus Christus glauben und zum Kreuz kommen – dem Ort, an dem eingestandene Sünden vergeben werden, Glaube zur Tat wird und gebrochene Herzen wieder lernen zu schlagen.

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